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Rebecca

Rebecca ist ein Musical von Sylvester Levay (Musik) und Michael Kunze (Text) nach dem gleichnamigen Roman von Daphne du Maurier. Die Uraufführung fand am 28. September 2006 im Raimund Theater in Wien statt, wo es bis 30. Dezember 2007 auf dem Spielplan des Theaters stand.

Hintergrund
Rebecca war schon in Michael Kunzes Jugendzeit einer seiner Lieblingsromane. Nach seinen großen Erfolgen mit Musicals wie Mozart! und Elisabeth wurde ihm bewusst, dass der Roman eine gute Vorlage für ein neues Musical sein würde. Es mussten noch die Rechte beschafft werden. Auch andere Produzenten hatten sich schon für Rechte umgesehen. Nachdem der Sohn der Schriftstellerin das Musical Elisabeth gesehen hatte, entschied er sich jedoch dafür, die Rechte an Michael Kunze und Sylvester Levay zu geben. Michael Kunze arbeitete zwei Jahre an den Texten. Die Komposition dauerte weitere zwei Jahre. Am 19. April 2006 fand schließlich eine erste Pressekonferenz statt, bei der die Premierenbesetzung bekanntgegeben wurde und außerdem die ersten drei Songs vorgestellt wurden. Darunter der als Smashhit geplante Titelsong „Rebecca“. Es ist das erste Kunze/Levay-Musical, bei dem die Musik direkt zum Text geschrieben wurde. Die Uraufführung war ursprünglich in London geplant, man entschied sich dann aber doch für Wien.

Handlung
In Frankreich lernt der reiche Engländer Maxim de Winter die junge Engländerin, das „Ich“, kennen, die dort als Gesellschafterin der Amerikanerin Mrs. van Hopper arbeitet. Er heiratet sie und nimmt sie mit auf sein Anwesen Manderley. Dort angekommen, muss das junge „Ich“ einen langen Kampf gegen den Geist Maxim's verstorbener erster Frau Rebecca führen, die in den Köpfen der Bewohner von Manderley, vor allem aber bei der Haushälterin Mrs. Danvers, noch allgegenwärtig ist. Mrs. Danvers macht dem „Ich“ den Alltag deshalb nicht leicht. Beim großen Kostümball von Manderley rät sie dem ahnungslosen „Ich“ zu einem Kleid, das bereits letztes Jahr getragen wurde, von Rebecca. Als sie vor der versammelten Gesellschaft auftaucht, bekommt Maxim einen Verzweiflungsanfall. Nur Mrs. Danvers ist froh darüber, dass Rebecca wieder einmal bewiesen hat, dass sie allgegenwärtig ist. Am nächsten Tag wird plötzlich ein Boot und eine Leiche gefunden. Es stellt sich heraus, dass es sich um die verstorbene Rebecca handelt. Maxim jedoch hatte bereits Monate zuvor eine andere Frau als die seinige identifiziert.Er gesteht seiner Frau, dass er Rebecca getötet hat. Bei einem Streit ist sie gestolpert und hatte sich das Genick gebrochen. Das „Ich“ steht zu ihm und gewinnt an Stärke. Sie entwickelt sich zu einer selbstständigen Frau, die alles versucht, um ihren Mann vor dem nun bevorstehenden Mordprozess zu bewahren. Die Beziehung von Maxim und dem „Ich“ wird auf die Probe gestellt, denn Mrs. Danvers wird alles tun, um Rebecca immer über Manderley herrschen zu lassen.

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